Einzelhandelsgenossenschaft
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Die
Agrargenossenschaft Ottendorf ist ein mittelgroßes landwirtschaftliches
Unternehmen mit einer landwirtschaftlichen Nutzfläche von ca. 1600
ha. Mehr als 50 % der landwirtschaftlichen Nutzfläche sind Grünland.
Die wesentlichen Standbeine sind die Produktion von Milch, der Marktfruchtanbau,
der Raps- und Kartoffelanbau sowie die Mutterkuhhaltung. Die Milchproduktion
erfolgt in der Milchviehanlage (MVA) Tautendorf. Hier werden ca. 500 Milchkühe
und 100 Kälber gehalten. Das Melken erfolgt in einem modernen Melkkarussell
von Westfalia. Die Anlage wurde nach grundlegendem Umbau 1997 in Betrieb
genommen. In der MVA finden wir unterschiedliche Haltungs- und Fütterungsformen. Der große Teil der Milchkühe wird einstreulos gehalten. Die Kühe haben komfortable Einzelliegeboxen mit Gummimatratzen. Die Laufgänge sind mit Güllerosten ausgestattet. Die Fütterung erfolgt stationär durch ein über dem Futtertisch befindliches Förderband mit reversierbaren Abstreifern. Die Haltung auf Einstreu erfolgt im Abkalbestall und den Hochleistungsgruppen. Hier haben die Kühe ebenfalls Einzelliegeboxen. Die Fütterung, das Ausmisten und Einstreuen erfolgt mobil mit Futterverteilungswagen und Stallarbeitsmaschinen. Für die Abkalbung der Kühe stehen 20 Abkalbeboxen zur Verfügung. Nach der Kalbung kommen die Kälber in den Kälberstall und die Kühe in den Frischabkalberbereich. Die männlichen Kälber werden nach ca. 14 Tagen verkauft und die weiblichen Kälber ca. 4 Monate in Tautendorf aufgezogen, bevor sie in die Jungrinderanlage nach Eineborn kommen. Die Mutterkuh GmbH hält ca. 1.200 Rinder in sechs Stalleinheiten. Dazu gehören ca. 600 Mutterkühe mit ihren Kälbern, Mastfärsen und Deckbullen. Die Genossenschaft bewirtschaftet ca. 1.600 ha landwirtschaftliche Nutzfläche, davon ca. 750 ha Ackerland und ca. 850 ha Grünland. Der größte Teil des Grünlandes wird von der Mutterkuh GmbH genutzt. Auf dem Ackerland werden ca. 400 ha Getreide, 170 ha Raps, 18 ha Kartoffeln, 130 ha Mais und ca. 40 ha Feldfutter angebaut. Im August beginnt der zentrale Verkauf von Kartoffeln und Getreide für die Anwohner im Gebiet. Die gute Qualität der erzeugten Kartoffeln und des Getreides sprechen für den regen Zuspruch, da sich der Kundenkreis immer weiter ausdehnt. Durch den „Tälermarkt“, sowie den anderen Märkten und Verkaufsstellen in Stadtroda, Saalburg, Kraftsdorf, Gera und Schleifreisen, sind wir in der Lage ganzjährig den Verbrauchern Speisekartoffeln anzubieten. Der Verkauf von Getreide ist ebenfalls ganzjährig gesichert. Im Jahre 2000 traten die ersten BSE-Fälle auch in Deutschland auf. Die Verunsicherung beim Verbraucher führte zu rigorosen Rückgängen bei der Nachfrage nach Rindfleisch. Aus diesem Grund entschloss sich die Agrargenossenschaft eine Eigenvermarktung im Jahre 2001 aufzubauen. Es begann mit einer Kühlzelle und einem Schlachtraum. Die Nachfrage entwickelte sich ständig weiter. Mittlerweile wurde eine moderne Schlachthalle mit einem angrenzenden Kühlhaus errichtet. Hier werden die eigenen Rinder geschlachtet, zerlegt und verarbeitet. Eine maßgebliche Rolle bei der steigenden Nachfrage spielt nach wie vor die Sicherheit für den Verbraucher, welcher in der Agrargenossenschaft lückenlos den Weg des Schlachtrindes von der Geburt bis zum fertigen Fleischprodukt auf dem Ladentisch verfolgen kann. Ebenfalls wirken sich positiv die Reifezeit des Fleisches und das Schlachtalter der Tiere auf die hohe Rindfleischqualität aus. |
Eine Milchkuh auf den Weiden der umliegenden Hügel und Täler. Die Tälerstube als Begegnungsstätte bietet vielerlei Möglichkeiten für Jung und Alt. Im Tälermarkt finden unsere Kunden alles für den täglichen Bedarf sowie Erzeugnisse aus eigener Produktion. |
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